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Die Fenix FD65

Eine meiner ersten Taschenlampen, die ich von Fenix getestet habe, war die FD30. Die fokussierbare Taschenlampe hat mir damals sehr gut gefallen. Nun konnte ich den größeren Bruder, die FD65 testen und ausprobieren. Im folgenden Artikel könnt Ihr von meinen Erfahrungen und meiner Meinung über die Taschenlampe lesen.

Fangen wir aber erst mal vorne an: Ihr bekommt die FD65 in einem schicken Karton, ganz wie man ihn von Fenix kennt. Gut gepolstert enthält dieser nicht nur die Taschenlampe, sondern auch das mitgelieferte Zubehör. Dazu gehören eine Handschlaufe, ein Holster, ein Ersatzdichtungsgummi und ein bisschen Papierkram. Leider sind im Lieferumfang keine Akkus enthalten.

Die FD65 selbst wiegt ohne Akkus 431 Gramm, mit Akkus sind es ca. 630 Gramm. Sie ist 15,2 cm lang und hat einen Durchmesser von 5 cm am Körper und 6 cm am Kopf. Zum Ein- und Ausschalten der verschiedenen Modi besitzt sie zwei Druckknöpfe. Zusätzlich hat die Lampe ein ¾ Zollgewinde, um sie auf Stativen befestigen zu können. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und hat eine Typ III Anodisierung.

Die Wasserfestigkeit wurde mit IP68 klassifiziert. Außerdem ist die Lampe für Höhen aus bis zu einem Meter sturzgeschützt.

Im Lampenkopf sorgen drei Cree XHP35 HI LED’s für das Licht, das durch eine TIR-Linse fällt. Diese reflektiert besonders viel Licht und steigert damit die Effizienz der Taschenlampe.

Um den Lichtstrahl fokussieren zu können, besitzt der Lampenkopf eine Drehfokussierung. Ganz nach rechts gedreht, kann man im hellsten Modus maximal 410 Meter weit leuchten. Der Spot hat dabei eine Intensität von maximal 42.000 cd. Dreht man die Fokussierung nach links, kann man mit dem Floodlicht maximal 86 Meter weit leuchten. Der Lichtwinkel variiert dabei zwischen 10° und 90°. Dabei wird eine Intensität von 1850cd erreicht. Insgesamt sind diese fünf Modi möglich:

Turbo 3800 Lumen 3 h
High 1200 Lumen 5 h
Mid 400 Lumen 19:40 h
Low 150 Lumen 40:50 h
Eco 50 Lumen 86 h
Strobe 3800 Lumen
SOS 150 Lumen

Mit den beiden Druckknöpfen kann man entweder direkt in den hellsten oder in den dunkelsten Modus schalten und dann separat hoch oder runterschalten. Außerdem können so SOS und Strobe getrennt und gezielt eingeschaltet werden.

Gepowert werden die drei LED’s von vier 18650er Akkus. Im Notfall können aber auch nur zwei Akkus die Taschenlampe bepowern. Hierbei muss man allerdings darauf achten, die Akkus in die richtigen Slots zu stecken.

Die FD65 bietet außerdem noch ein paar Features: So bringt sie eine digitale Regelung für gleichbleibende Helligkeit mit sich und ist vor dem verkehrten Einlegen der Akkus geschützt. Außerdem bietet sie einen intelligenten Überhitzungsschutz, damit man sich nicht die Pfoten verbrennt.

Zubehör

Um die Taschenlampe mit sich tragen zu können, ist das Holster mit im Lieferumfang. Dieses ist aus stabilem Nylon und von innen mit Fleece gepolstert. Ein Gurt verhindert das Herausrutschen der Lampe. Neben dem Holster ist eine verstellbare Handschlaufe dabei, um die FD65 sicher in der Hand tragen zu können.

Fazit

Wenn Ihr eine Taschenlampe sucht, um sowohl den Nahbereich, als auch Objekte in einiger Entfernung ausleuchten wollt, kann ich Euch die FD65 empfehlen. Mit Ihrer Power macht man die Nacht zum Tag! Daher ist es logisch, dass die Lampe etwas größer und schwerer ausfällt, darauf sollte man sich einstellen. Meiner Meinung nach fühlt man sich allerdings direkt etwas stärker, wenn man so einen Suchscheinwerfer in der Hand trägt.

Was ich schade finde ist, dass die Lampe sehr schnell sehr heiß wird und sich dann automatisch runter regelt. Somit ist es in der Praxis nicht möglich, für mehr als 10–15 Minuten im hellsten Modus leuchten zu können. Außerdem hat die Taschenlampe keine Ladestandanzeige, so dass man nicht weiß, wie voll die Akkus im Inneren noch sind. Wo wir gerade bei den Akkus sind: leider kann die Lampe auch nicht direkt aufgeladen werden. Daher muss man sich mit den Akkus gleich noch ein passendes Ladegerät dazu kaufen. Will man mit der Taschenlampe verreisen, reicht kein Ladekabel aus – auch die Ladestation muss mitgenommen werden.

Zu Beginn des Tests hat mich außerdem irritiert, dass die Linse lediglich aus Kunststoff gemacht ist. Von allen anderen Fenix Taschenlampen bin ich es gewohnt, dass die Linse aus Glas gefertigt ist. Den Grund für diese Entscheidung kenne ich nicht. Bei der bisherigen Nutzung ist mir allerdings nicht aufgefallen, dass die Linse leichter verkratzt oder sonstige Nachteile mit sich bringt.

Alles in einem sind mir aber nur diese kleinen negativen Punkte aufgefallen – sonst gefällt mir die Fenix FD65 wirklich gut!

Wenn Ihr euch für die Lampe interessiert, könnt Ihr sie hier für 169,90€ kaufen. Unter diesem Link findet Ihr die FD65 auch auf der Homepage von Fenix.

Ich hoffe, Euch hat dieser Test und Artikel gefallen! Schaut doch mal auf den sozialen Medien Facebook und Instagram und auf Youtube vorbei, denn dann verpasst Ihr nicht mehr, wenn ich einen neuen Artikel hochlade.

Viele Grüße, Flo

Die FD65 wurde mir direkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was diesen Test jedoch in keinster Weise beeinflusst hat. Alle Tests auf Outdoorcheck werden gewissenhaft durchgeführt und zeigen sowohl positive als auch negative Aspekte des getesteten Produkts auf. 

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