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Die Fenix RC11 – ein starker Begleiter für Unterwegs?

 

Ob sich die Fenix RC11 als kleine, starke Taschenlampe für zwischendurch eignet, wollen wir heute herausfinden. Dazu schauen wir uns zuerst mal ein paar Details an:

Die Taschenlampe ist 113,5mm x 29,5mm groß. Ohne den mitgelieferten Akku wiegt sie nur 70g. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Aluminium mit einer Typ III Anodisierung gefertigt und ist nach IPX-8 bis zu zwei Metern wasserdicht. Hinter der gehärteten Linse mit einer Anti-Reflexbeschichtung sitzt eine Cree XM-L2 U2 LED, die 50.000h Lebensdauer haben soll. Die maximale Intensität liegt bei 9050cd. Damit hat die Taschenlampe eine maximale Leuchtkraft von 1000 Lumen und eine maximale Leuchtweite von 190 Metern. Insgesamt verfügt die RC11 über die folgenden sechs Leuchtmodi mit angegebener Leuchtdauer:

 

1000 Lumen 1:20 h
500 Lumen 2:50 h
150 Lumen 11:10 h
50 Lumen 29:30 h
10 Lumen 135 h
Strobe 1000 Lumen

 

Bei dieser Taschenlampe handelt es sich um einen Allrounder, so ist in der Mitte des Leuchtbildes ein Spot, der für die Leuchtweite sorgt. Um diesen herum befindet sich ein Spill, der zur Ausleuchtung des Raumes dient. Ein Foto des Leuchtbildes wird demnächst an dieser Stelle folgen!

Im Lieferumfang befinden sich neben einem Holster aus Nylon ein Ersatzdichtungsring, eine Gebrauchsanweisung, der Akku und natürlich das magnetische Ladekabel.

Soviel zu den technischen Daten, doch wie schlägt sich die Taschenlampe im Test? Beim ersten Mal in die Hand nehmen ist mir direkt aufgefallen: Wirklich sauber verarbeitet und robust! Auch das Gewinde ist sauber gefräst und lässt sich wunderbar drehen. Also genau das, was eine Taschenlampe für den Outdoorbereich sein soll. Doch was soll so ein Prachtstück noch können? Wenn man draußen mit dem Rucksack unterwegs ist, wird man mit verschiedenen Situationen konfrontiert: Man sucht Dinge im Rucksack oder Zelt, guckt im Dunkeln auf die Karte, gibt Signale an Leute, die einen begleiten, man leuchtet einfach nur den Weg aus, usw. Und das alles unter verschiedensten Bedingungen: Im Winter, im Regen, in Hektik… Für das alles soll die Lampe da sein?

Ja! Denn durch die verschiedenen Helligkeitsstufen kann man in jeder Situation die Szene richtig ausleuchten.Dank des großen Druckknopfes an der Seite kann man auch mit Handschuhen oder kalten Fingern die Lampe ohne Probleme an- und ausschalten.

Was mir persönlich sehr wichtig ist, ist, dass die Lampe nicht aus versehen im Rucksack oder in der Tasche angeht und somit Akku verbraucht wird. Im Test habe ich festgestellt, dass dies sehr leicht passieren kann, doch glücklicher Weise kann man durch zweimaliges, kurzes Betätigen des Schalters die Lampe sperren. Diese Sperre behebt man durch erneutes, zweimaliges drücken des Knopfes.

Bevor ich zu meinem persönlichen Highlight an der Lampe komme, möchte ich kurz zu den Punkten kommen, die mir im Test negativ aufgefallen sind. Direkt zu Beginn ist mir aufgefallen, dass das Holster leider nicht besonders hochwertig verarbeitet ist. Da erhoffe ich mir bei einer Taschenlampe, die immerhin fast 80€ kostet, mehr. Zum einfachen Transportieren am Gürtel reicht es aber aus. Ein weiterer Punkt, der mich etwas erschrocken hat, den man aber leider bei einer solch Leistungsstarken Taschenlampe nicht verändern kann, ist die Hitzeentwicklung. Im stärksten Leuchtmodus wird der Kopf der Lampe schon nach wenigen Minuten deutlich warm, bzw. heiß. Aus diesem Grund schaltet der automatische Hitzeschutz den Modus auch nach fünf Minuten von „Turbo“ zu „Hell“, um die Lampe vor Schaden zu schützen (so bleiben im Winter wenigstens die Hände warm :P).

Ein letzter Punkt, der mir etwas fehlt, ist die nicht vorhandene Fokussierbarkeit. So hat man die ganze Zeit ein gleichbleibendes, unfokussiertes Leuchtbild. Positiv wirkt sich dies allerdings wieder auf die Robustheit der Lampe auf, da durch einen Fokus schnell Gehäuseteile ihre Wasserfestigkeit verlieren können und Dreck in den Mechanismus, bzw. ins Innere kommen kann.

Nun komme ich aber, wie versprochen, zu meinem Highlight: der Ladefunktion. Wer kennt es nicht: Man schleppt etliche Batterien mit zu seinen Touren, die man vorher für viel Geld gekauft hat. Nach schon kurzer Zeit sind sie alle und man kann das nächste Paar einsetzten. Doch diese Taschenlampe kann man einfach aufladen. Und als wenn das nicht schon genug wäre, ist der Anschluss für das Ladekabel magnetisch. Dies hat mehrere Vorteile: zum Einen hat das Gehäuse keinen Ladeschacht, in den Wasser und Dreck/Staub eindringen kann. Zum Anderen kann man ohne hingucken zu müssen die Lampe anschließen, in dem man sie einfach in die Nähe des Kabels bringt. Klasse mitgedacht! An dem Anschluss des Kabels ist zusätzlich ein Micro USB Port angebracht, mit dem man auch sein Handy laden kann. Außerdem befindet sich hier eine kleine LED, die während des Ladevorganges grün blinkt, und wenn der Akku vollgeladen ist, grün leuchtet. Mit dem Kabel kann man die Taschenlampe auch unterwegs mit einer Powerbank aufladen.

Den im Lieferumfang mitgelieferten Akku kann man in der 3400mAh Version für 19,90€, in der 3500mAh Version für 21,90€ hier nachkaufen. Eine Ladeschale erhält man schon für 9,95€, um den Akku vor der Tour auch außerhalb der Lampe aufladen zu können.

Als Fazit kann ich sagen, dass mir die Lampe gut gefallen hat. Sie ist wirklich gut verarbeitet und erfüllt alle wichtigen Funktionen, die ich von einer Taschenlampe für den Outdoorbereich erwarte. Die wenigen negativen Punkte, die man zum größten Teil ja gar nicht ändern kann, trüben das entstandene Bild kaum. Deshalb kann ich auch für dieses Produkt eine Kaufempfehlung aussprechen!

Die Taschenlampe kostet 79,90€ und Ihr könnt sie hier erwerben. Hier kommt Ihr zur Website von Fenix.

Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal,

Flo

Die Fenix RC11 wurden uns direkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was diesen Test jedoch in keinster Weise beeinflusst hat. Alle Tests auf Outdoorcheck werden gewissenhaft durchgeführt und zeigen sowohl positive als auch negative Aspekte des getesteten Produkts auf. 

 

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