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Die Fenix TK47

In dem heutigen Testbericht möchte ich Euch von der Fenix TK47 berichten und meine Meinung zu der Taschenlampe erläutern.
Das gute Stück aus dem Hause Fenix soll auf jeden Fall ordentlich was hinter der Linse haben! So wiegt die Lampe stolze 376 Gramm ohne Akkus oder Batterien und ist 266,2 mm lang. Am Kopf hat sie einen Durchmesser von 61,5 mm und der Körper misst 28,6 mm. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Raumfahrtaluminium gefertigt und wurde Typ III hartanodisiert. Nur die Krone vom Kopf besteht aus Edelstahl, was die Lampe nochmal robuster macht.
Die TK 47 ist nach IP 68 wasser- und staubdicht. Die Linse hat eine Anti-Reflex-Beschichtung und ist speziell gehärtet.

Im Inneren des Bodys schlummern insgesamt sogar zwei LEDs. Denn neben dem Frontscheinwerfer befindet sich nämlich am Ende der Lampe ein weiteres, diffuses Licht. Dieses Licht schafft mit 30 Lumen eine Leuchtdauer von 43 Stunden und 30 Minuten. Mit Hilfe eines Knopfes kann man auch zu rotem Licht (150 Stunden), rotem Blinklicht und einem SOS Modus wechseln.

Das eigentliche Highlight (höhö, Wortwitz) der Lampe sitzt allerdings an der Vorderseite hinter der Linse: Eine Cree XHP35 Hl neutral white light LED sorgt hier für die nötige Beleuchtung. Mit 4 Leuchtmodi und einer Leuchtintensität von max. 42.400 cd im Mid-Modus sind folgende Werte möglich:

Turbo 1300 Lumen 1h 50min
High 400 Lumen 7h 15min
Med 100 Lumen 40h
Low 10 Lumen 220 Stunden

Der Turbomodus schafft mit seinen 1300 Lumen eine unglaubliche Reichweite von max. 700 Metern! Mit einem Edelstahlknopf an der Seite der Taschenlampe kann man zwischen den einzelnen Leuchtmode und einem Srobomodus wechseln. Außerdem kann man bei zweifachem klicken im ausgeschalteten Zustand die Taschenlampe in einen Schutzmodus versetzten, der vor versehentlichem Einschalten schützt.

In der Lampe sind außerdem ein Überhitzungsschutz, ein Verpolungsschutz und eine digitale Helligkeitsregelung verbaut. Betrieben wird die TK47 mit zwei 18650er Akkus.

Soviel zu den technischen Details der Taschenlampe. Wenn man sich die TK47 kauft, kommt sie in einem schicken Pappkarton mit Handgriff. Das Innere ist mit Schaumstoff gepolstert, so dass die Lampe und das Zubehör gut verstaut sind. Als Zubehör ist ein langes, geknüpftes Lanyard, ein Holster mit D-Ring und verstellbarer Lasche und ein Ersatzdichtungsring mit dabei. Außerdem liegt eine Anleitung und eine Garantiekarte bei.

Mein Fazit

Boah, was ein Teil! Das Ding lässt jedes Outdoorherz höher schlagen! 700 Meter sind schon außergewöhnlich! Doch zu der Reichweite komme ich gleich nochmal.
Wie ich es von Fenix kenne, ist auch diese Taschenlampe top verarbeitet! In den Punkten Robustheit und Qualität muss sie sich also nicht verstecken. Um meine TK47 zu betreiben nutze ich zwei 2600 mAh 18650er Akkus von Fenix. Da die Lampe an sich leider nicht aufladbar ist, lade ich die Akkus mit dem Ladegerät ARE-X2 von Fenix. Damit habe ich immer einen Überblick über den Ladestand der Akkus und kann außerdem auch andere Akkus wie z. B. AA und AAA aufladen. Außerdem kann man das Ladegerät dank des USB-Ausgangs auch als Powerbank nutzen. 

Das mitgelieferte Holster macht ebenfalls einen hochwertigen Eindruck. Mit ihm kann man die ziemlich große Lampe bequem am Gürtel oder ähnlichem tragen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Lampenkopf und die Linse noch besser geschützt werden. Auch das Lanyard welches mitgeliefert wird, ist schön geknüpft und ordentlich lang. So kann man zur Sicherheit immer eine Schlaufe an der Hand haben, die die Lampe vor Stürzen schützt. Was mich an dem Body der Lampe allerdings stört ist, dass sie keinen Rollschutz besitzt. Viel Platz oder Gewicht hätte dieser nicht gekostet, stellt in meinen Augen aber ein äußerst sinnvolles Feature dar!

Besonders gut finde ich die zweite LED am Ende der Lampe! Sie erweitert den Funktionsumfang der TK47 enorm! Da der extreme Thrower mit seinem stark gebündelten Lichtstrahl eigentlich nur für große Entfernungen geeignet ist, hat man mit der Lampe an der Tail Cap einen guten Ausgleich geschaffen, um zum Beispiel auch im Zelt Licht zu haben.

Wie gesagt ist der innere Lichtkegel der TK47 sehr eng gebündelt. Deshalb halte ich die Lampe für Einsatzzwecke, bei denen es auf große Entfernungen (Personensuche, Höhlenerkundungen, etc.) ankommt, am sinnvollsten geeignet. In anderen Fällen, wenn eher der Nahbereich ausgeleuchtet werden soll, ist meiner Meinung nach die TK47UE besser geeignet, da sie einen breiteren Lichtkegel haben soll. Da ich diese Taschenlampe allerdings nicht getestet habe, kann ich dies auch nur vermuten.

Alles in einem ist die TK47 ein Beast! Wer nach einer long-range Taschenlampe sucht, hat hier ein Topmodell gefunden. Verarbeitung und Qualität stimmen, auch der Funktionsumfang ist wie ich finde zufriedenstellend. Lediglich ein paar Verbesserungen (Rollschutz, rechargeable, mehr Schutz des Holsters) wünsche ich mir für das nächste Modell.
Ich persönlich nutze die Lampe übrigens für nächtliche Lost Place Touren und um bei Touren und Wanderungen in der Nacht oder ähnlichem mir einen Überblick über das Gelände und den Weg machen zu können.

Wenn Ihr euch für die Lampe interessiert, könnt Ihr sie hier für 139,90€ kaufen. Das Ladegerät, welches ich verwende, gibt es hier für 17,90€. Unter diesem Link findet Ihr auch die Homepage von Fenix.

Ich hoffe, Euch hat dieser Test und Artikel gefallen! Schaut doch mal auf den sozialen Medien Facebook und Instagram und auf Youtube vorbei, denn dann verpasst Ihr nicht mehr, wenn ich einen neuen Artikel hochlade.

Viele Grüße, Flo

Die TK47 wurde uns direkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was diesen Test jedoch in keinster Weise beeinflusst hat. Alle Tests auf Outdoorcheck werden gewissenhaft durchgeführt und zeigen sowohl positive als auch negative Aspekte des getesteten Produkts auf. 

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