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Die Fenix FD30

Vor kurzem habe ich die Taschenlampe Fenix RC11 getestet und Euch vorgestellt. Bei dieser Taschenlampe habe ich bedauert, dass sie keine Fokussierung hat. Wisst Ihr, was ich also heute für Euch im Gepäck habe? Riiiiichtig! Eine fokussierbare Taschenlampe, ebenfalls von Fenix: Die Fenix FD30!

Auch für diese Lampe gilt natürlich das, was auch schon für die RC11 galt: als Outdoortaschenlampe muss sie in verschiedenen Situationen ihr Können unter Beweis stellen.

Die FD30 kommt in einem kleinen, schicken Pappkarton zu euch nach Hause, auf dem schon die wichtigsten Informationen drauf stehen. Im Karton befindet sich:

  • die Taschenlampe
  • ein Holster
  • zwei CR123A Batterien
  • eine Ersatzdichtung
  • eine Handschlaufe
  • ein zweiter Druckknopf
  • ein Gürtelclip.

Mit dem Lieferumfang kann man also echt zufrieden sein, außer, dass die Handschlaufe qualitativ nicht so hochwertig wirkt, genau wie das Holster. Seinen Zweck erfüllt trotzdem beides!

Beim ersten in die Hand Nehmen wirkte die Lampe, genau wie die RC11, äußerst robust und hochwertig. Nichts klappert oder klemmt und das Gewinde lässt sich angenehm schrauben. Zum Einschalten gibt es am Ende der Lampe einen großen Knopf aus Gummi, der taktischer Heckschalter genannt wird. Mit diesem kann man die Lampe kurzzeitig, oder, wenn man ihn komplett durch drückt, langzeitig anschalten. Folgende Leuchtmodi¹ kann man an einem kleinen Knopf an der Seite der Lampe umschalten:

Turbo, 900 Lumen 2 Stunden
High, 350 Lumen 4, 5 Stunden
Mid, 150 Lumen 11 Stunden
Low, 50 Lumen 40,5 Stunden
Eco, 8 Lumen 170 Stunden
Strobe 900 Lumen

Ein Bild des Lichtbildes folgt an dieser Stelle.

Die Fenix FD30 misst 140,5 mm in der Länge und hat einen Durchmesser von 23 mm am Körper und 25,4 mm am Kopf. Ohne Batterie oder Akku wiegt sie 90 g. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Aluminium gefertigt, dessen Oberfläche Typ III anodisiert wurde. Da ich recht große Hände habe, liegt mir diese größere Lampe etwas besser in der Hand und lässt sich angenehmer tragen als die RC11, doch das kann ja bei jedem unterschiedlich sein.

Für das Licht sorgt in diesem Model eine Cree XP-L Hi LED, die nach einiger Brenndauer auch dafür sorgt, dass die Taschenlampe zum Handwärmer wird. Aus diesem Grund sorgt auch eine Elektronik dafür, dass die Taschenlampe nicht zu sehr überhitzt und schaltet nach drei Minuten Turbo in den Leuchtmodus High. Die LED wird von einer Hochleistungslinse mit Beschichtung geschützt. Außerdem ist eine digitale Regelung für gleichbleibende Helligkeit mit an Bord! Zusätzlich ist die Taschenlampe nach IPX 8 bis zu 2 m Wasserfest.

Für den nötigen Strom sorgen entweder zwei CR123A Batterien, die auch im Lieferumfang dabei sind, oder ein 18650 Akku. Welche der beiden Möglichkeiten ich empfehle, hängt von der Nutzung der Taschenlampe ab: Wenn man sie nur ab und zu braucht und eher sporadisch nutzt, empfehle ich die zwei Batterien. Diese zeichnen sich nämlich besonders durch eine lange Haltbarkeit aus! Nutzt man die Lampe häufig und viel, würde ich eher zu einem 18650 Akku tendieren. Hier lohnt sich auch ein Akku mit höherer Kapazität, wenn man keine Ersatzakkus im Gepäck hat. Die 18650er Akkus könnt Ihr hier erwerben, die passende Ladestation gibt es hier. Zu dem Akku kann ich nicht viel sagen, da es sich dabei halt um einen Akku handelt. Die Ladestation macht auf mich aber eigentlich einen recht hochwertigen Eindruck! Eine Schutzvorrichtung in der Taschenlampe sorgt dafür, dass Ihr nicht aus versehen im Dunkeln den Akku falsch herum einlegt.

Nun zu dem Highlight der Lampe: FOUKUS! Über ein Drehrad (schön griffig, gefällt mir!) am Lampenkopf lässt sich der Lichtstrahl der Lampe fokussieren. So kann man entscheiden, ob man einen Allrounder, dessen Spot max. 200 m mit einer Leuchtintensität von 10.000 cd leuchtet, oder ein Flooder, dessen Spill mit max. 67 m und 1.10 cd. leuchtet, haben will. Die Leuchtkraft liegt bei max. 900 Lumen. Diese Möglichkeit der Einstellung steigert die Funktionalität der Lampe natürlich nochmal! Leider ist die Fokussierung wirklich sehr schwergängig! Das sorgt zwar dafür, dass man die Einstellung nicht aus versehen verstellt, kann aber manchmal auch echt nervig sein, da man etwas Kraft aufwenden muss, bis sich da was bewegt.

Was ich etwas an dieser Taschenlampe vermisse, was die RC11 geboten hat, ist die Aufladbarkeit. Zwar kann man sie mit einem 18650er Akku und einer passenden Ladestation versorgen, aber ein magnetischer Ladeanschluss wie bei dem aufladbaren Modell bringt trotzdem Vorteile mit sich. Zum Beispiel hat man auf Reisen nicht so viel zu transportieren. Absoluter Knüller wäre natürlich eine fokussierbare Taschenlampe, die sich aufladen lässt! Gehört Fenix? 😉

Fazit

Fenix bietet uns mit der Fenix FD30 eine top Taschenlampe mit Foukus! Dieser bringt eine größere Funktionalität mit sich, die ich sehr schätze. Die Lampe ist wirklich hochwertig verarbeitet und erweckt einen äußerst langlebigen Eindruck. Die beiden Bauteile aus Gummi, den Dichtungsring und den Druckknopf am Ende der Lampe kann man austauschen, was diesen Eindruck zusätzlich verstärkt. Durch die vielen Funktionen und die Robustheit handelt es sich bei dieser Lampe eindeutig um eine Taschenlampe für den Outdooreinsatz! Egal ob auf Nachtwanderungen, im Zelt oder beim Kochen. Deshalb spreche ich, trotz einiger kleinen, negativen Aspekten (Hitzeentwicklung, nicht aufladbar), eine klare Kaufempfehlung aus. In meinen Augen steht sie wegen der Fokussierbarkeit sogar noch ein Stück über der RC11.

Die Taschenlampe kostet 74,90€ und Ihr könnt sie direkt hier kaufen. Zur Website von Fenix geht es hier lang.

Ich hoffe, Euch hat dieser Test und Artikel gefallen! Schaut doch mal auf den sozialen Medien Facebook und Instagram vorbei, denn dann verpasst Ihr nicht mehr, wenn ich einen neuen Artikel hochlade.

Flo

 

Die Fenix FD30 wurden uns direkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt, was diesen Test jedoch in keinster Weise beeinflusst hat. Alle Tests auf Outdoorcheck werden gewissenhaft durchgeführt und zeigen sowohl positive als auch negative Aspekte des getesteten Produkts auf. 

¹Die Daten der Leuchtmodi wurden von der Fenix Website übernommen.

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