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Opinel Pimpen 2

Heute zeige ich Euch eeendlich mal wieder einen kleinen Trick für unser Taschenmesser der Herzen: unser Opinel! Ihr habt noch nicht den ersten und zweiten teil der Opinelserie gelesen? Dann holt es schnell nach! Hier stelle ich Euch das Opinel vor und hier zeige ich Euch, warum Ihr dem Franzosen ruhig mal ein kleines, heißes Fettbad gönnen solltet 😉

Nun kommen wir aber zu Trick 2! Hierbei ist ganz wichtig, dass Ihr KEIN Inox Opinel habt, sondern ein Carbone, also eins, welches rosten kann. Dies mag zwar erstmal nach einem Nachteil klingen, hat allerdings auch ein paar Vorteile. So ist der Carbon-Stahl zum Beispiel nicht nur härter und damit schnitthaltiger, sondern lässt sich auch wesentlich einfacher nachschärfen als die Messer mit Inox-Stahl. Und unser Trick ist bei Messern mit rostfreiem Stahl eben nutzlos 😉

Wenn Ihr nun also voller Vorfreude los gerannt seid, um Euch ein rostendes Opinel zu kaufen, könnt Ihr direkt wieder umkehren, um Euch (wenn Ihr ihn nicht im Kühlschrank habt) Senf mitzubringen. Der ein oder andere mag nun vielleicht schmunzeln, aber ja! Senf. Diesen nutzen wir nun nämlich, um unsere Klinge zu verzieren.

Wie Ihr vielleicht schon gesehen habt, habe ich mein Opinel vorher frittiert, was aber nicht unbedingt notwendig ist. Ihr solltet nur dafür sorgen, dass die Klinge, bevor Ihr beginnt, absolut fettfrei ist.

Wenn Ihr das sicher gestellt habt, fangt Ihr nun an, den Senf auf die Schneide aufzutragen. Wie Ihr das machen wollt, ist Euch überlassen. Ihr könnt tupfen, streichen, oder zum Beispiel mit einer Stecknadel feine Muster aufmalen. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf! Achtet aber darauf, dass Ihr den Senf nicht überall dick auftragt. Warum, erfahrt Ihr gleich.

Wenn Ihr fertig seid, könnt Ihr Euer Opinel erstmal beiseite legen und 30-50 Minuten warten. Nachdem die Zeit vergangen ist, könnt Ihr den Senf von der Schneide entfernen und – wooaaah – was ein cooles Muster! Habt Ihr alles richtig gemacht, wird Eure Klinge nun durch ein schickes, dunkles Muster verziert! Hier seht Ihr nun auch, dass der Stahl nur dort dunkel geworden ist, wo sowohl Senf, als auch Sauerstoff an den Stahl gekommen ist und er deshalb oxidieren konnte. Deshalb solltet Ihr den Senf auch nicht überall zu dick auftragen. Wenn Ihr nicht so ganz zufrieden seid, könnt Ihr die klinge einfach vorsichtig abschleifen und das ganze nochmal probieren. Ihr werdet merken, dass mit etwas Übung immer tollere Ergebnisse entstehen und man danach fast süchtig wird! So könnt Ihr jedes Standardopinel (mit Carbon-Stahl) zum einzigartigen Unikat machen,welche sich auch gut verschenken lassen.

Ich hoffe, Euch hat dieser kleine Trick gefallen! Schaut doch mal auf den sozialen Medien Facebook und Instagram und auf Youtube vorbei, denn dann verpasst Ihr nicht mehr, wenn ich einen neuen Artikel hochlade.

Viele Grüße, Flo

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